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Nordamerikanische Pellets für Europas Klimaschutz? (Teil 2)

25.02.2021, Lesedauer ca. 15 - 20 Minuten

Kanada

Biomasse-(Heiz-)Kraftwerke zur Stromerzeugung und/oder Wärmeversorgung mittels Hackschnitzeln oder Pellets sind, anders als Wind- oder Solarenergieanlagen, grundlastfähig und können, wie Kohle- oder Gaskraftwerke, bei steigender Nachfrage im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit gesteuert werden. Das ist der Grund für die weltweit wachsende Nachfrage nach Holzpellets. Teils werden sie in speziellen Biomasse-Feuerungen eingesetzt, teils als Co-Feuerung in Kohlekraftwerken.

Starke Zuwächse in der thermischen Biomasse-Nutzung weist besonders Japan auf. Von der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima hat sich die japanische Nuklearwirtschaft bis heute nicht wirklich erholen können – vielleicht hätte jemand Bill Gates darauf hinweisen sollen, bevor er in seinem kürzlich erschienenen Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“ ausgerechnet die Nutzung von Atomenergie empfahl.

Das Biomass Magazine erwartet einen Zuwachs der Pelletimporte nach Japan um 270 Prozent auf 7,5 Mio. Tonnen bis 2025 (Ausgabe 1/2021, S. 25). Von Anfang Januar 2017 bis Oktober 2020 hatten diese Importe bereits von ca. 380.000 auf ca. 1,9 Mio. Tonnen zugenommen (ebd., S. 30); dabei macht Japan sich auch zunehmend Gedanken über Treibhausgas-Bilanzen und nachhaltigen Holzeinschlag, die Industrie bereitet sich auf entsprechende Nachhaltigkeits-Kriterien vor, die zunächst den Einsatz der Schalen von Ölpalm-Kernen betreffen dürften: Zwar würde deren Nutzung zumindest die Energiebilanz der Palmöl-Produktion verbessern – wenn aber Wald gerodet wurde, um die Palmöl-Plantage anzulegen, ist die Umweltbilanz damit auch nicht mehr zu retten.

Biomasse statt Kohle

Die Co-Feuerung von Biomasse wurde auch in Deutschland etwa in Berliner Anlagen des Energieversorgers Vattenfall erprobt – nach der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 legte man die Versuche auf Eis, nur im Heizkraftwerk Moabit wird neben Kohle auch Biomasse verfeuert. In Hamburg wurde 2020 ein Projekt zur Nutzung von Biomasse aus Namibia aufgelegt. Umweltschutz-Verbände protestierten dagegen, wie auch gegen frühere Bestrebungen zum Import von Hackschnitzeln aus aufgelassenen Gummibaumplantagen in Liberia zur Co-Feuerung nach Berlin.

Die bereits erwähnte Drax Group in England arbeitet konsequent mit importierter Biomasse. Das Kraftwerk nahe Selby (North Yorkshire, England), ab 1973 als größtes Steinkohle-Kraftwerk der Insel ans Netz gegangen, wurde ab 2010 nach und nach auf Biomasse umgestellt und soll ab Frühjahr 2021 komplett mit diesem Brennstoff gefahren werden. Es erzeugt laut BBC jährlich etwa sechs Prozent des britischen Stromverbrauchs aus 7 Millionen Tonnen Pellets. Wie bereits gemeldet, gaben Drax und der kanadische Pellethersteller Pinnacle Renewable Anfang Februar 2021 eine Vereinbarung bekannt, nach der Drax das kanadische Unternehmen übernimmt. Zudem kündigte Drax bereits an, der erste Energieversorger werden zu wollen, der ab 2030 für negative Kohlendioxid-Emissionen sorgt – dies wird in einem späteren Teil hier Thema werden.

Drax will mit der Pinnacle-Übernahme die eigene Rohstoffversorgung absichern bei verringerten Kosten. Pinnacle produziert laut Biomass Magazine etwa 1,84 Mio. Tonnen Pellets an sieben Standorten in Kanada, überwiegend in British Columbia, sowie an einem weiteren in Alabama (USA) etwa 260.000 Tonnen. Sämtliche Pinnacle-Standorte sind in einem „Chain of Custody of Forest“-Zertifikat nach Internationalem PEFC-Standard aufgeführt.

Kritik von Umweltschützern

Trotzdem wird das Unternehmen regelmäßig von Umweltverbänden angegriffen, so von „Stand Earth“ zuletzt anlässlich der vereinbarten Übernahme durch Drax. Im vergangenen Jahr bereits erschien ein 21 Seiten starker „Untersuchungsbericht“ („Investigation“), der im wesentlichen aus zwei wiederholten Vorwürfen bestand:

  1. Die Verbrennung von Holz setze mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre frei als die Verbrennung von Kohle – es wurde im ersten Teil bereits geklärt, warum diese Behauptung – angesichts der fortwährenden Wiederholung trotz besseren Wissens mutmaßlich sogar absichtlich – irreführend ist.
  2. Zahlreiche Satellitenbilder von Google Maps sollen belegen, dass die Pelletwerke von Pinnacle keineswegs nur Holzreste aus der Verarbeitung von Nadelholz, sondern auch (Laub-) Stammholz verarbeiten würden.

Auf der Pinnacle-Website wird angegeben, als Rohstoff für die produzierten Pellets würden „Nadelholz-Reste aus Prozessen unter Verwendung von Holz aus zertifizierten Wäldern“ benutzt („softwood residuals from operations using timber from certified forests“). So ist es in Deutschland durchgehend, wo laut dem Deutschen Pelletinstitut für 2020 eine Produktion von 3 Mio. Tonnen aus Verarbeitungsresten prognostiziert wurde. Für das Pinnacle-Werk in Alabama (USA) weist ein aufwendiges Audit des Sustainable Biomass Program (SBP), eine Zertifizierungs-Instanz mit Vertretern von Produzenten und Abnehmern, darauf hin, dass dort auch Stammholz minderer Güte und andere, nicht profitabel verarbeitbare Resthölzer zu Pellets werden.

Die Luftbilder der kanadischen Werke zeigen tatsächlich häufig Stammholz-Stapel erheblicher Dimension in der Nähe der Pelletwerke. Allerdings liegen die meisten Pinnacle-Werke nahe oder auf dem Gelände großer Sägewerke, deren Reste sie verarbeiten und mit denen sie teils sogar in Kooperation betrieben werden. Sichtbar sind solche Strukturen etwa in Lavington, am Rande eines Tolko-Sägewerkes, oder in Smithers, auf dem Areal einer Sägerei von West Frazer Timber (die gerade einen Mitbewerber übernommen haben). Die Pelletproduktion ist jeweils erkennbar an Silo-artigen Bauten mit Pipelines oder Förderbändern, die zu einer nahe gelegenen Bahnlinie führen, wo die Ware verladen wird für den Transport zum jeweiligen Hafen.

Auffällig sind die Stapel nur in einzelnen Fällen: In Strathnaver und Burns Lake sind große Rundholz-Lagerplätze rund um die Pelletwerke sichtbar, während die nächsten Sägewerke etwa 3 Kilometer südöstlich bzw. 2 Kilometer nordwestlich liegen – mit jeweils eigenen Lagerplätzen. Die Provinzregierung hatte allerdings auf Nachfrage von „Canada‘s National Observer“ anlässlich des „Investigativ“-Berichtes von Stand earth gegen die Verwertung schlechter Stammholz-Qualitäten in der Pelletproduktion nichts einzuwenden. Als Rohstoffe für Pellets würden, so die Regierung, selbst Gartenabfälle, aber auch Schlagabraum verwendet, der sonst zwecks Feuerschutz und Waldhygiene auf den Einschlagsflächen verbrannt werden müsste. Die angegriffenen Firmen, neben Pinnacle auch Pacific BioEnergy, wollten sich der Presse gegenüber nicht äußern.

Mountain Pine Beetle

British Columbia liegt im schwerst geschädigten Ausbreitungsgebiet des Mountain Pine Beetle (MPB). Dieser Borkenkäfer hat in den vergangenen Jahrzehnten 18 Mio. Hektar (ha) Waldfläche in Kanada befallen (das entspricht mehr als dem 1,5fachen der deutschen Waldfläche), ohne sonderlich wählerisch zu sein bei der Baumartenwahl. Bis 2017 hat er geschätzte 752 Mio. Kubikmeter handelsfähiges Holz entwertet. Der Käfer nimmt dabei weder in Kanada, noch im Rocky Mountains Nationalpark in Colorado, tief in den USA, auf Primärwälder oder Schutzgebiete Rücksicht. Wissenschaftler fürchten, dass der MPB sich auf der Nordroute bis in den Osten Kanadas und weiter nach Süden in die USA ausbreiten könnte.

Borkenkaefer-Schaeden in British Columbia, Kanada, 2007

Borkenkäfer-Schäden in British Columbia (Standort), Kanada, 2007, aufgenommen von einem Messturm, der die Auswirkungen des Befalls auf Klimadaten dokumentieren soll (Foto: © Matthew Brown, UBC Micrometeorology, Lizenz: CC BY 2.0)

Befallene Stämme können im „roten“ Stadium, direkt nach Trockenfallen, noch verwertet werden, sind sie aber erst grau, taugen sie auch zur Pelletproduktion nicht mehr – wohl aber als Brennstoff für die immer häufigeren Waldbrände. Die Verarbeitung zu Pellets wäre daher aus Klimaschutzgründen, ökologisch und ökonomisch vorzuziehen – kommt aber in Nationalparks eher nicht in Frage. Es dürfte vermutlich auch schwer zu organisieren sein, in den weitläufigen Wäldern befallene Bäume schnell genug zu orten und so schonend zu entfernen, dass der verbleibende Bestand nicht leidet. Gerade angesichts des Ausmaßes der Schäden sollte die Nutzung solchen Holzes dennoch Vorrang haben vor der mehr als fragwürdigen Nutzung von Primärwäldern. Solche unberührten Wälder mit alten Bäumen, die oft für eine hochwertige Nutzung nicht mehr in Frage kommen, besitzen einen hohen ökologischen Wert, speichern enorme Mengen Kohlenstoff, weisen meist eine hohe Artenvielfalt auf und können sich nach Nutzung nicht in überschaubarer Zeit wieder regenerieren. Umweltschutzbewegungen werfen den Pelletproduzenten denn auch vor, den Käferbefall nur vorzuschieben, um in alten Primärwäldern einzuschlagen.

Paradigmen-Wechsel?

Tatsächlich ist man in Kanada – wo man sogar Ölsande abbaut, wenn es sich rechnet – auch mit dem Wald noch nie zimperlich umgegangen. Die Holzwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in British Columbia. Das Netz ist voller engagierter, längst überholter Kampagnen-Websites von Anfang der 2000er Jahre. Gerne hat man auch Primärwälder – im Rahmen legaler Lizenzen – genutzt, indem man sie bis auf ein paar Schambäume kahlschlug und hinterher mit ein paar Pflanzen aufforstete. Ähnlich kahle Flächen hinterlässt jetzt der Käfer.

Erst im April 2020 wurde im Auftrag des Forstministeriums der Provinz ein hübsch bebildertes Strategie-Papier mit dem Titel „A new future for old forests“ präsentiert, das auf die Bedeutung der alten Wälder hinwies, ebenso aber auf die „große Abhängigkeit der Wirtschaft von der Ernte alter Bäume in Primärwäldern“ (S. 14). Sei man bisher davon ausgegangen, dass die alten Wälder sich regenerieren würden, habe man inzwischen erkannt, dass sie das oft nicht können – man sollte daher, laut dem Strategie-Vorschlag, von einem Schwerpunkt auf der Holzbewirtschaftung übergehen zur Gesunderhaltung des Ökosystems (S. 20). Kampagnen des Umwelt- und Naturschutzes fordern das bereits seit den 1980er Jahren. Danach musste Kanada auf dem harten Weg lernen, dass Nachhaltigkeit einen Wert besitzt: Es gab schmerzhafte Boykotte gegen kanadischen Zellstoff und Papier, bis etwa der Clayoquot Sound unter Schutz gestellt wurde.

Schuss in den eigenen Fuß

Die jetzt erfolgte, fachlich fundierte Bestandsaufnahme im Regierungsauftrag und der Vorschlag eines Strategiewechsels lassen erahnen, dass die Nutzung von Primärwäldern durch die Holzindustrie in Kanada bislang leider keine Ausnahme darstellt. Das schadet erheblich dem Anspruch der Forstbranche, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu wollen. Die nicht nachhaltige Zerstörung von Primärwäldern unterstützt direkt die immer wiederholten, unwissenschaftlichen Vorwürfe gegen eine nachhaltige energetische Biomasse-Nutzung, selbst wenn die vielleicht nicht aus solchen Maßnahmen stammen sollte – und kommt somit einem Schuss in den eigenen Fuß gleich.

Ein Blick in die Daten der FAO, der UN-Organisation für Wald- und Landwirtschaft, über die kanadische Forst- und Holzwirtschaft ist zweischneidig, wie folgenden Tabellen belegen. Nehmen wir zunächst die Daten der FAO-Berichte zum Zustand der Wälder, zum „State of the World's Forests“ (SOFO), die bis 2011 mit einem ausführlichen Tabellenteil erschienen.

Jahr 1995 2000 2005 2010
Waldfläche (1.000 ha) 244.571 244.571 310.134 310.134
Flächenänderung / Jahr (%) + 0,36
(1990-95)
n.a. 0
(1990-2005)
0
(1990-2010)

Tabelle 1: FAO-Daten aus den SOFO-Berichten von 1997 bis 2011 zur Waldfläche Kanadas.

Zwei Dinge fallen auf: Erstens, zwischen 1995 und 2000 ändern sich die Waldflächen nicht, ebenso nicht zwischen 2005 und 2010. Zweitens: Zwischen 2000 und 2005 scheinen etwa 65 Mio. Hektar (ha) Wald in Kanada entdeckt worden zu sein. Der tatsächliche Grund aber wurde bereits beschrieben in „Der Atem des Waldes“: In jenem Zeitraum änderte die FAO die Definition von Wald, danach war nur noch eine geringere Kronenbedeckung nötig, um eine Fläche als Wald einzustufen. Die über längere Zeiträume sich wiederholenden Einträge gleicher Waldflächen wirkt dagegen etwas gelangweilt. Das trifft ebenso zu für die Angaben der SOFO-Berichte für das „Gross domestic product“ (GDP, vergleichbar dem Bruttosozialprodukt) von je 32 Mrd. US$ in 2005 und 2010, bei ebenfalls gleichbleibendem Anteil am kanadischen GDP von 2,7 Prozent. Die Glaubwürdigkeit von FAO-Statistiken wird durch derart unglaubwürdige Angaben nicht gerade erhöht.

Hier eine zweite Tabelle mit Werten nach den „Forest resources assessments“ (FRA, Einschätzung der Waldressourcen) der FAO für Kanada, die auch gleich rückwirkend die Zahlen der SOFO-Berichte anpassten.

Jahr 2000 2005 2010 2015 2020
Primärwaldfläche (1.000 ha) 206.359 206.225 206.062 205.924 n.a.
Natürlich regenerierende Wälder (1.000 ha) 132.098 129.641 127.265 125.361 328.765
Gepflanzte Wälder (1.000 ha) 9.345 11.710 13.975 15.784 18.163

Tabelle 2: FAO-Daten aus den FRA-Berichten von 2015 und 2020 zur Waldfläche Kanadas.

Ein deutlich anderes, realistischer wirkendes Bild: Die Primärwaldflächen schrumpfen langsam, jährlich im Mittel um ca. 29.000 ha, was bei über 320 Mio. ha „natürlichem“ Wald einem jährlichen Rückgang von 0,01 Prozent entsprechen würde und hinnehmbar scheinen mag – bis sie dann aber im jüngsten FRA-Bericht einfach verschwinden.

Das kann man Kanada nicht vorwerfen, die Kategorie „Primary forest“ wird nicht mehr ausgewiesen. 2015 wurde sie noch unterschieden von „other naturally regenerated forest“, also natürlich nachwachsendem Wald, der aber eben nicht unbedingt „unberührter“ Primärwald sein musste. In die seit dem FRA 2020 für die FAO „natürlichste Kategorie“ von Wald wird einsortiert, was „ohne klar sichtbare Zeichen menschlicher Aktivität“ ist und wo „ökologische Prozesse nicht signifikant gestört“ sind. Es ist eine der Kernaussagen in „Der Atem des Waldes“, dass es weltweit keine „unberührte“ Natur mehr gibt: Luftverschmutzung und Klimawandel sind grenzenlos. Nicht untergehen soll, dass die Fläche all jener kanadischen Wälder, die jetzt als „sich natürlich regenerierend“ ausgewiesen sind, sich somit von 2000 bis 2020 laut FAO um 9,7 Mio. ha verringerte. Allerdings wurden auch 18,1 Mio. ha nachgepflanzt.

Der zahlenmäßige Zuwachs an Waldfläche durch Aufforstung kann den Einschlag in alten Wäldern mit hohem ökologischem Wert und Holzvorrat nicht wettmachen, dieser Einschlag dient aber vor allem der Säge- und sonstigen Holzindustrie – die Pelletproduktion ist ein erst in den letzten Jahren wachsendes Geschäft, das laut den FAO-Zahlen das Bild (bislang?) nicht grundlegend verändert hat. Nachhaltig wäre, Pellets für die Co-Feuerung neben Produktionsabfällen ausschließlich aus Schadholz zu gewinnen, um die Ausbreitung der Schäden und die Feuergefahr zu verringern, und auf Holz aus Altbeständen gänzlich zu verzichten, selbst Ausnahmen („schwarze Schafe“) wären angesichts der verzerrten, internationalen Diskussion um Klimaschutz durch Co-Feuerung kontraproduktiv.

Auch wenn es die ursprüngliche forstliche Definition der rein auf den Zuwachs bezogenen Massennachhaltigkeit erfüllen sollte – die wurde längst ergänzt um die Säulen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Diesen Lernprozess hat die kanadische Forstwirtschaft noch immer vor sich, wie der eher zurückhaltende Hinweis auf einen wünschenswerten Paradigmawechsel in der jüngst veröffentlichten Waldstrategie andeutet.

Hier geht es zu Teil 3 über die USA.

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