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Der Atem des Waldes

Eine Faktenrecherche und Streitschrift – Wie wir den Klimawandel stoppen könnten und es zu verspielen drohen.
Von Axel Jönsson.

Cover von 'Der Atem des Waldes'

Druckausgabe: 368 Seiten, 16 Abbildungen, gebunden
Verlag Books on Demand, Norderstedt, 2020
ISBN 978-3-75260-803-8
Buchhandelspreis: 23,99 EUR

eBook: 9,49 EUR
ISBN 978-3-75269-509-0

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Errata

S. 119: Klaus Theweleit schrieb im Teil 2, S. 73 seiner „Männerphantasien“ (4. Auflage, 2009) nicht vom „Wald als formierte Männersehnsucht“, sondern vom „Wald als formierte deutsche Männersehnsucht“.
S. 192: Die Halbinsel Yucatan liegt nicht westlich, sondern südöstlich von Mexiko-Stadt.

Über den Autor

Axel Jönsson, 1963 in Schleswig-Holstein geboren, hat in Göttingen Forstwirtschaft und Agrarwissenschaften der Tropen/Subtropen studiert. Er war unter anderem als Journalist, Gutachter, Mediengestalter und Redakteur eines forstlichen Fachblattes tätig und lebt in Hamburg.

Buchdeckel- und Klappentexte

Buchdeckel Rückseite: Die Wissenschaft warnt immer eindringlicher vor dem rasch fortschreitenden Klimawandel, doch die Treibhausgas-Emissionen steigen weiter, als wäre nichts gewesen. Die Politik reagiert kaum in den zentralen Handlungsfeldern Energie, Verkehr, Landwirtschaft und dem Schutz und der Nutzung der Wälder. Dabei gibt es Lösungsansätze, die in der Praxis erprobt und entwickelt werden müssen, bevor es zu spät ist.

Ein Blick in die Entwicklung des irdischen Lebens liefert das Hintergrundwissen, im Aufstieg der menschlichen Zivilisation – ob in der Alten Welt oder in Amazonien – die Ursachen des Klimawandels, aber auch Lösungsansätze zu erkennen. Jahrhunderte alte Methoden der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen können beitragen, Kohlenstoff langfristig zu binden. Der Wald als produktivstes, artenreichstes Ökosystem der Erde kann helfen, die aufziehende Klimakatastrophe zu stoppen – wenn der Mensch endlich die Naturgesetze respektiert und sein Handeln daran ausrichtet. Ein akribisch dokumentierter Streifzug durch Evolution und Ökologie, der belegt, warum die Beziehung zwischen Klima, Wald und Mensch existenziell entscheidend ist.

Klappentexte: Die Wälder der Welt brennen von Jahr zu Jahr auf größerer Fläche und befeuern so den Klimawandel, den zu stoppen sie doch das Potenzial haben. Das Schicksal des artenreichsten und für das Klima wichtigsten Waldes der Welt in Amazonien steht auf der Kippe – und liegt in den Händen eines Feindes der Wissenschaft, der auf die Agrarlobby angewiesen ist.

Die Industrieländer, die ihre Wälder schon vor langer Zeit zu großen Teilen gerodet haben, blockieren die Abkehr von der fossilen Wirtschaft – und fordern arme Länder zum Schutz von Natur und Wäldern auf, während internationale Konzerne wie in Kolonialzeiten rücksichtslos deren Ressourcen ausbeuten.

Düstere Aussichten für den Klimaschutz, für die junge und kommende Generationen. Zugleich aber höchste Zeit für eine auf Fakten beruhende Diskussion um Auswege und das beherzte Wahrnehmen demokratischer Grundrechte, um ins Handeln zu kommen.

Eine utopisch anmutende Veröffentlichung aus dem Jahr 2009 schlägt vor, große Wüstengebiete der Welt mit Plantagen aufzuforsten, um den Klimawandel zu stoppen. Wie realistisch ist ein solch gigantisches, technokratisches Projekt? Warum kann es den Klimawandel beeinflussen?

Grundlegende Stoffkreisläufe der Erde sind durch Jahrtausende menschlichen Einflusses aus dem uns genehmen Gleichgewicht geraten. Schon bei oberflächlicher Betrachtung erschließt sich daraus die Dynamik, die der globale Klimawandel zunehmend spürbar entfaltet – schaut man die Ursachen an, können geeignete und weniger geeignete Gegenmaßnahmen skizziert werden.

Hindernisse für den Kampf gegen den Klimawandel finden sich in unseren Lebensgewohnheiten und der Politik – unserer Wahlentscheidung unterworfen, sieht sie fast tatenlos dem Ausplündern des Planeten und der Zerstörung der Lebensgrundlagen kommender Generationen zu, weil wir unser Verhalten nicht ändern, nicht entschlossen aufstehen, wo es um unser aller Zukunft geht.

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